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Fellinghausen

Ev. Friedenskirche

D-57223 Kreuztal | Hermann-Manskopf-Weg | Karte

Kirche

Der Neubau der Friedenskirche in Kreuztal-Fellinghausen, an die mehrere Gemeinderäume angeschlossen sind, wurde am Erntedankfest, dem 5. Oktober 1958 eingeweiht. 1998 wurde der Kircheninnenraum umgestaltet.

 

Orgel

Die Einweihung der Orgel aus der Kölner Werkstatt Willi Peter erfolgte am Sonntag, dem 29. Juni 1969, mit Günter Drucks (Siegen) an der Orgel. Sowohl das Gehäuse als auch der Spieltisch und die Windladen sind aus Lärchenholz gefertigt. Insgesamt verfügt die Orgel über 11 Register mit 916 Pfeifen, die überwiegend aus Zinnlegierungen, 12 aus Kupfer und 72 aus Mahagoniholz bestehen. Die kleinste Pfeife hat eine Höhe von 8 mm, die größte von 2,40 m. Die Disposition entwarfen OBM Willi Peter und KMD Hans Königsfeld (Siegen). Später wurde ein Pflegevertrag mit der Siegener Werkstatt Hans Peter Mebold abgeschlossen.

Die Orgel steht links neben dem Altarraum. Hinter dem mit vier Kupferpfeifen besetzten linken Pfeifenfeld (F bis Gis von Principalbaß) steht das Pedalwerk, hinter dem rechten Prospektfeld (C bis c¹ von Principal 4’ im HW) sind Windladen und Pfeifen der Manualwerke untergebracht. Das Gehäuse ist im Innern ohne Trennwand gebaut.

Die Registerzüge sind in senkrechten Reihen, von oben nach unten neben dem Notenpult angeordnet: Unterwerk an der rechten, Hauptwerk (innen) und Pedal (außen) an der linken Seite. Die Koppeln liegen als Hakentritte rechts über dem Pedal. Die Spieltraktur ist mit Nylonseilen gebaut.

Disposition

I. UNTERWERK | C–g³

Holzgedeckt 8'

Blockflöte 4'

Octave 2'

Scharf 3f. 1'

II. HAUPTWERK | C–g³

Rohrflöte 8'

Principal 4'

Obertöne 3f. 2 2/3'

Mixtur 3-4f. 1 1/3'

Koppel I-II

PEDAL | C–f¹

Pommer 16'

Principalbaß 8'

Koppelflöte 4'

Koppel II-P

Koppel I-P


SYSTEM | Schleiflade, mechanische Spiel- und Registertraktur

Bildergalerie

© Gabriel Isenberg | 1991, 2005

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