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Welper

Kath. Kirche St. Josef

D-45527 Hattingen | Sankt-Josef-Straße | Karte

Kirche

Eine erste Notkirche „Stern von Bethlehem“ stand seit 1919 oberhalb der Friedenseiche in Welper. 1927 konnte schließlich der Auftrag zum Bau einer Pfarrkirche nach den Plänen des Architekten Georg Metzendorf gegeben werden. Der große Saalbau mit Tonnengewölbe wurde im Mai 1929 geweiht. In den Jahren 1969/70 erfolgte ein Umbau im Sinne des Zweiten Vaticanums.

 

Vorgängerinstrumente

Die erste Orgel von 1929 stammte aus der Werkstatt E. F. Walcker (Ludwigsburg) und hatte 12 Register auf einem Manual (Opus 2247).

 

Orgel

Das heutige Instrument baute die Firma Gebr. Stockmann (Werl), die Weihe erfolgte im Oktober 1957. Bei einer Generalüberholung im Mai 1977 kam eine dreifache Zimbel als neues Register hinzu.

Eine weitere Generalüberholung erfolgte 2004 durch die Erbauerfirma Stockmann. Dabei wurden das gesamte Pfeifenwerk und der Spieltisch überholt, die Hauptwerksmixtur von 5-6fach auf 3-5fach reduziert und statt der Zimbel im zweiten Manual eine Rohrflöte 8’ eingebaut. Außerdem erhielt die Orgel eine Suboktavkoppel II-I, um dem Gesamtklang mehr Fundament zu verleihen.

Die Orgel ist auf zwei übereinanderliegenden Emporen aufgestellt: auf der unteren Empore steht der Spieltisch, so dass der Organist seitlich ins Kirchenschiff blicken kann; das Pfeifenwerk steht hinter einem Freipfeifenprospekt auf der darüberliegenden Empore.

Die Registerwippen un Kombinationshebelchen im Spieltisch sind in waagerechter Reihe über dem oberen Manual angeordnet. Die Spielhilfen (inklusive Suboktavkoppel) sind durch Druckknöpfe unter dem ersten Manual zu bedienen, die Einzelabstellerhebel befinden sich links neben dem unteren Manual.

Die Position der Crescendo-Walze kann über eine mechanische Anzeige abgelesen werden, links neben dem Walzentritt ist das Piston mit der Beschriftung „Crescendo ab“ (und rotem Kontrolllicht) angebracht, auf der rechten Seite die Suboktavkoppel.

Die Akustik der Kirche ist sehr hallig und höhenbetont, daher kommt die seit der Überholung 2004 verstärkte Grundtönigkeit der Tragfähigkeit des Orgelklanges deutlich entgegen.

Disposition

I. HAUPTWERK | C–g³

Prinzipal 8'

Gedackt 8'

Rohrflöte 4'

Oktave 4'

Nachthorn 2'

Rohrnasard 2 2/3'

Mixtur 3-5f. 1 1/3'

  (bis 2004 5-6f.)

Trompete 8'

Koppel II-I

Subkoppel II-I (seit 2004)

II. NEBENWERK | C–g³

Gemshorn 8'

Salicional 8'

Rohrflöte 8' (seit 2004)

Prinzipal 4'

Spitzflöte 4'

Schwiegel 2'

Sifflöte 1 1/3'

Dulzian 8'

Tremolo

PEDAL | C–f¹

Subbaß 16'

Zartbaß 16'

Oktavbaß 8'

Choralbaß 4'

Bauernflöte 2'

Posaune 16'

Koppel II-P

Koppel I-P


SPIELHILFEN | Zwei freie Kombinationen | Tutti | Registercrescendo mit Abschalter und HR ab | Einzelabsteller

SYSTEM | Schleifade, elektrische Spiel- und Registertraktur

Bildergalerie

© Gabriel Isenberg | 1994, 2007

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