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Hilchenbach

Kath. Kirche St. Vitus

D-57271 Hilchenbach | In der Herrenwiese | Karte

Kirche

Die erste katholische Filialkirche St. Vitus in Hilchenbach, die zur Pfarrei St. Augustinus Keppel in Hilchenbach-Dahlbruch gehört, wurde am 14. Juni 1957 eingeweiht. Wegen schlechter Bausubstanz musste das Kirchenschiff allerdings schon 1980 neugebaut werden. Die neue Kirche als Oktogonbau mit darunterliegendem Gemeindezentrum steht separat vom Turm, der noch von der alten Kirche erhalten ist.

 

Vorgängerinstrumente

In der alten Kirche wurde in den ersten Jahren ein Harmonium aufgestellt. 1960 erhielt die Gemeinde die Möglichkeit, die alte Orgel aus St. Johannes in Kreuztal anzukaufen. Die Übertragung nach Hilchenbach übernahm die Firma Stockmann, an dem Instrument wurde zunächst nichts verändert. Der Siegener Orgelbauer Hans Dentler versah die Orgel 1965 mit einem neuen Prospekt und nahm einige Dispositionsänderungen vor, die Orgel hatte 7 Register auf einem Manual und Pedal bei elektrischen Kegelladen.1981 übertrug Hans Werner Dörr die Orgel in die neue Kirche.

 

Orgel

Nach den Plänen des Paderborner Domorganisten Helmut Peters baute die Orgelbaufirma Lothar Simon & Sohn (Borgentreich) eine neue Orgel, die am 2. April 1995 mit DKM Dieter Moers (Olpe) eingeweiht wurde. Die Orgel hat 22 Register mit 1472 klingenden Pfeifen, davon sind 102 aus Holz. Die größte Pfeife der Orgel ist 2,80 m hoch, die kleinste 8 mm. Das Instrument selber hat eine Höhe von 6,80 m, eine Breite von 4,40 m und eine Tiefe von 2,30 m. Insgesamt wurden 8 m³ Eichenholz, 3 m³ Fichtenholz und 750 kg Zinn verarbeitet. Die Prospektgestaltung stammt von Bernd Simon und Diözesanbaumeister Dr. Peter Ruhnau aus Paderborn. Ludger Wiemers und Bernd Becker nahmen die Intonation vor. Im November 2000 mussten die Manualklaviaturen gegen neue ausgetauscht werden, dabei wurde auch die Spieltraktur nachreguliert.
Hinter den Prospektpfeifen steht in der Mitte das Hauptwerk und an den beiden Seiten das Pedalwerk. Das zweite Manual ist als Brustschwellwerk gebaut. Darunter ist der Spielschrank eingebaut. Die eckigen Registerzüge befinden sich links (oben Manual I, unten Pedal) und rechts (Manual II) in senkrechten Reihen neben Notenpult und Manualen. Die Koppeln sind über Hakentritte einzuschalten.

Disposition

I. HAUPTWERK | C–g³

Prinzipal 8'

Rohrflöte 8'

Oktave 4'

Hohlflöte 4'

Oktave 2'

Mixtur 4-5f. 1 1/3'

Trompete 8'

Tremulant

Koppel II-I

II. BRUSTSCHWELLW. | C–g³

Bourdon 8'

Viola da Gamba 8'

Voix coelestis 8' (ab cº)

Prestant 4'

Flûte octaviante 4'

Nasard 2 2/3'

Quarte de Nasard 2'

Tierce 1 3/5'

Fourniture 4f. 2'

Hautbois 8'

Tremulant

PEDAL | C–f¹

Subbaß 16'

Offenbaß 8'

Gedacktbaß 8'

Choralbaß 4'

Posaune 16'

Koppel II-P

Koppel I-P


SYSTEM | Schleifade, mechanische Spiel- und Registertraktur

Bildergalerie

© Gabriel Isenberg | 1995, 2005

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