Weidenau

Kapelle im Marienheim

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Weidenauer Straße • D-57076 Siegen

Kirche

Das katholische Wohn- und Pflegeheim „Marienheim“ liegt in Siegen-Weidenau gegenüber der Pfarrkirche St. Joseph. Es wurde 1929 mit sechs Plätzen gegründet. In den nachfolgenden Jahrzehnten wurde das Marienheim erheblich erweitert. Eine Komplettsanierung und Erweiterung geschah 1995. Rechts neben dem Eingangsbereich befindet sich die Marienkapelle.

Orgel

Die Orgel des Marienheims wurde 1960 von Orgelbau Eberhard Friedrich Walcker & Cie. (Ludwigsburg) in der Kleinorgelserie als Modell „Walcker-Positiv D“ gebaut. Die Orgel war zuletzt im Besitz der katholischen Gemeinde St. Aldegundis Kaarst-Büttgen und wurde 1992 zum Verkauf angeboten. Nach der Renovierung des Marienheims wurde sie in der Kapelle in Weidenau aufgestellt. Die Übertragung nach Weidenau übernahm die Siegener Orgelbauwerkstatt Hans Peter Mebold.

Vermutlich wurden nachträgliche Veränderungen an dem Instrument vorgenommen: Es waren einmal zwei Türen vorhanden, um den Prospekt zu verschließen. Außerdem ist die Standard-Disposition der Positiv-Reihe D leicht abweichend (ein 8’, zwei 4’). Die Pfeifen der Feldflöte 2’ stehen im Prospekt, das Schleierbrett ist neu angefertigt. Die Pedalpfeifen stehen hinter dem Gehäuse

Die senkrecht stehenden Metallhebel zur Registerbetätigung befinden sich links (Bass) und rechts (Diskant) neben dem Manual. Ein Register wird eingeschaltet, in dem der Hebel nach innen geschoben wird. Über den Pedalen befinden sich zwei Fußtritte: links für das Pedalregister Subbaß, rechts für die Koppel. Die Bass-Diskant-Teilung liegt bei h0/c¹. Die Schleifladen sind mechanisch.

Disposition

Manual                                               

                                                    C – f³

Pedal                                      C – d¹

Gedackt                                          8’

Gemshorn                                     8’

Prinzipal                                         4’

Mixtur 2-3fach

Feldflöte                                       2’

Subbaß                                        16’

Man.-Ped.

© Gabriel Isenberg, 1997 / 2005

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