Mudersbach

Hausorgel Klaus Hiller

Südstraße • D-57555 Mudersbach

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Orgel

Herr Klaus Hiller begann um 1960 in seiner Wohnung Koblenzer Straße 55 in Mudersbach mit dem Bau einer eigenen Hausorgel. Der Spieltisch musste getrennt vom übrigen Pfeifenwerk aufgestellt werden, daher ist die Spieltraktur (noch heute) elektrisch.

Beim Umzug in das zweite Haus in der Südstraße wurde auch die Orgel hierhin versetzt. Nun konnte die Orgel als ganzes aufgestellt werden, die Registertraktur wurde auf mechanische Bedienung umgestellt.

Den Prospekt stellte Herr Hiller selber aus einem alten Bettgestell her, auch einige Pfeifen wurden von ihm selbst gefertigt (oder bei Firma Laukhuff bestellt). Die stummen Prospektpfeifen des Registers Gambe stammen aus der Mudersbacher Orgel (oder aus St. Peter und Paul in Siegen), die ursprüngliche Zinnfolie wurde abgeschliffen. Die Aufstellung der Pfeifen auf der Lade ist chromatisch.

Alle Register gelten für das erste Manual. Die gezogenen Register werden automatisch auf das zweite Manual normal und oktav-gekoppelt. Das Pedal ist angehängt. Die Registerzüge liegen in einer Reihe über dem 2. Manual, sie sind unbeschriftet. Die unten aufgelisteten Registernamen entsprechen den Zügen von links nach rechts. Die beiden Vakant-Züge sind mit keiner Schleife verbunden. Die Bass/Diskant-Teilung von 1’ und 2’ liegt bei hº/c¹. Die Spieltraktur ist elektrisch und die Registertraktur mechanisch! Die Windlade ist als Schleiflade gebaut.

Disposition

I. Manual                             C – g³

II. Manual                           C – g³

Pedal                                        C – f¹

Superoktave Bass                    1’

Oktave Bass                                 2’

Tremulant

Vakant

Vakant

Rohrgedackt                               8’

Prinzipal                                        4’

Gedacktflöte                              4’

Oktave Disk.                                2’

Superoktave Disk.                   1’

Mixtur 3fach [früher 4fach]

feste Normal- und

Superoktavkoppel I-II

angehängt

© Gabriel Isenberg, 1999

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