Petschnitzen (Pečnica)

Katholische Pfarrkirche Sankt Martin

Panoramaweg • A-9581 Ledenitzen

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Kirche

Petschnitzen liegt in der Gemeinde Finkenstein östlich vom Faaker See. Die kleine spätgotische Pfarrkirche wurde im Barock v. a. am Langhaus verändert. Der Hauptaltar von Joseph Kapfer stammt von 1771, auch die übrigen Einrichtungsgegenstände sind aus dieser Zeit. 1974 wurde die Kirche restauriert, 1996 der Altarraum umgestaltet.

Orgel

Der Orgelbauer Franz Grafenauer begann im März 1904 gemeinsam mit zwei Gehilfen den Aufbau der Orgel in der Petschnitzener Pfarrkirche. Die Arbeiten dauerten etwa sieben bis acht Wochen an, bis dann am 8. Mai 1904 die Abnahme des Instrumentes stattfand. Bis auf die Ablieferung der Zinnpfeifen im Prospekt zu Zwecken des Ersten Weltkrieges ist keine weitere Arbeit an der Orgel bekannt. Es wurde allerdings später ein elektrisches Gebläse auf dem Dachboden eingebaut (welches ziemlichen Krach macht) und im Prospekt wurden neue Pfeifen aus Zink aufgestellt (Principal 8’ eº bis f²).

Das einfache Gehäuse ist zwischen die beiden Fenster an der Westwand der Kirche gesetzt. In ihm befinden sich alle Pfeifen der Manualregister; die Pedalpfeifen stehen in einem eigenen Verschlag an der Rückwand der Orgel. Darüber befindet sich die Balganlage. Der Spieltisch steht vor der Orgel mit Blick des Organisten ins Kirchenschiff. Die Registerzüge sind in einer Reihe über dem Manual angeordnet.

Die Trakturen sind mechanisch, die Windladen sind nach dem System der Kegellade erbaut.

Disposition

Manual                     C – c³

Pedal                       C – cº

Principal                   8 Fuss

Gamba                     8 Fuss

Flöte                         8 Fuss

Rohrflöte                  4 Fuss

Octave                     4 Fuss

Mixtur 2fach

Subbass                        16’

[feste Koppel ans Man.]

Bildergalerie

© Gabriel Isenberg, 2004

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