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Siegen

Kath. Kirche St. Marien

D-57072 Siegen |  Löhrstraße 16-28 | Karte

Kirche

In der Siegener Altstadt liegt die von außen recht unscheinbare Marienkirche. Der Grundstein wurde am 22. Juni 1702 gelegt. Bauherren waren die Siegener Jesuiten, Baumeister der bekannte Architekt Anton Hülse. Dieser starb 1712 während der Bauarbeiten, so dass der Bau erst 1729 in etwas einfacherer Ausführung abgeschlossen werden konnte. Der einschiffige barocke Wandpfeilerbau wurde im Zweiten Weltkrieg 1944 bis auf die Grundmauern zerstört, danach allerdings recht bald wieder aufgebaut. 1973/74 erfolgte eine grundlegende Renovierung der Kirche.

 

Chororgel

Die heutige Chororgel der Siegener Marienkirche wurde 1956 von dem Orgelbauer Carl Bürkle (Schwelm) für die evangelische Stadtkirche in Hilchenbach erbaut. Zwischenzeitlich wurde die Orgel auch als Instrument im ev. Gemeindehaus genutzt. Als die Hilchenbacher Kirche die alte Chororgel aus der Siegener Nikolaikirche (Nr. 163) erhielt, kam die Hilchenbacher Orgel im Jahr 2004 nach St. Marien. Die Übertragung übernahm Hans Werner Schnurr von der Orgelbauwerkstatt Hans Peter Mebold in Siegen. Bei der Übertragung wurde die Orgel nicht verändert, Fehler wurden behoben, lediglich die mechanische Windversorgung mittels Fußpedalen wurde durch eine elektrische Versorgung ergänzt.
Die Spielanlage ist frontal in die Orgel eingebaut. Das Pfeifenwerk kann mit zwei Flügeltüren verschlossen werden; das Gehäuse ist nach oben offen. Die Register sind in Bass und Diskant geteilt.

Disposition

MANUAL | C–f³

Gedackt 8' B/D

Rohrflöte 4' B/D

Oktave 2' B/D

Mixtur 3f. B/D


SYSTEM | Mechanische Schleiflade

Bildergalerie

© Gabriel Isenberg | 2006, 2008

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