München

Deutsches Museum, Sammlung Musikinstrumente

Museumsinsel • D-80538 München

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Gebäude

Am 7. Mai 1925 wurde das 1903 gegründete Deutsche Museum im heutigen Gebäude auf der Münchener Museumsinsel eröffnet. Das aus Stahlbeton errichtete Museum entwarf der Münchener Architekt Gabriel Ritter von Seidl, der die Vollendung des Baus allerdings nicht mehr miterlebte. Nach starker Zerstörung im Zweiten Weltkrieg erfolgte bis 1948 der Wiederaufbau.

Im ersten Obergeschoss befindet sich die Sammlung Musikinstrumente; im zentralen Ausstellungsraum für Tasteninstrumente stehen u. a. zwei große Orgeln.

Steinmeyer-Orgel

Die Orgelbaufirma Georg Friedrich Steinmeyer aus Oettingen baute 1923 die Konzertorgel für die Musikinstrumentensammlung des Deutschen Museums, dessen Bau 1925 abgeschlossen war. Das an der Stirnwand des Saales aufgestellte Instrument hat ein offenes Gehäuse, das die Pfeifen des Hauptwerks in chromatischer Registeraufstellung zu Anschauungszwecken zeigt. Links dahinter sind die Jalousien des Schwellwerks zu sehen. Der Spieltisch steht ebenerdig mit Blick des Organisten in den Saal und ist mit Registerwippen über dem zweiten Manual ausgestattet. Die Orgel ist mit elektropneumatischen Taschenladen gebaut. Der Winddruck liegt bei 90 mmWS.

Disposition

I. Hauptwerk           C – g³

II. Schwellwerk      C – g³

Pedal                        C – f¹

6 Geigen-Prinzipal           8’

5 Flöte                              8’

4 Gemshorn                     4’

3 Orchesteroboe [Tr II]    8’

9 Manual-Koppel

10 Superoktav-Koppel I

11 Suboktav-Koppel II-I

12 Superoktav-Koppel II-I

14 Salizional                    8’

15 Vox coelestis             8’

16 Rohrgedeckt               8’

17 Quintatön                    4’

18 Orchesteroboe           8’

13 Superoktav-Koppel II

Tremolo

2 Subbaß                       16’

1 Flötbaß [Tr I]                 8’

7 Pedal-Koppel I

8 Pedal-Koppel II

 

Spielhilfen und Nebenrgegister

Tutti, Walze, Walze ab, Pianopedal

Große Glocken [I. Manual: e, g, a, c¹, d¹, e¹, g¹, c²]

Bildergalerie

© Gabriel Isenberg, 2010 / 2011

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