Fladderlohausen

Evangelisch-lutherische Christuskirche

Mühlenweg • D-49451 Holdorf

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Kirche

1842 wurde an die evangelische Schule in Fladderlohausen eine kleine Kapelle angebaut. Da die Schulkapelle im Laufe der Jahre zu wenig Platz bot, wurde 1935-36 nach Plänen von Heinrich Benker die heutige Kirche erbaut. Die Einweihung fand am 12. Februar 1936 statt.

Orgel

Anfang 1853 lieferte der Orgelbauer Schmid aus Oldenburg eine kleine Orgel für die Schulkapelle in Fladderlohausen. Nach nur dreißig Jahren war sie aber so schadhaft, dass sie durch ein Hamonium ersetzt werden musste. Auch in der neuen Kirche wurde ab 1936 zunächst nur ein Harmonium verwendet. 1952 schaffte die Gemeinde schließlich eine gebrauchte Pfeifenorgel mit sechs Registern auf einem Manual und Pedal an und stellte sie auf der Empore auf.

Da dieses Instrument aber auch nicht für längere Zeit ordnungsgemäß funktionierte, baute die Orgelbauwerkstatt Alfred Führer (Wilhelmshaven) 1962 eine neue Orgel mit sechs Registern für die Christuskirche. Die Orgelweihe fand am 9. Dezember 1962 statt. Im Jahr 1980 führte der Oldenburger Orgelbauer Hermann Stahl eine Generalreinigung und Instandsetzung durch. Eine weitere Reinigung und Überholung erfolgte 2001 durch Orgelbau Führer, bei der u. a. die zusammengesackten großen Prospektpfeifen erneuert wurden.

Das Hauptgehäuse ist in die Emporenbrüstung eingebaut, dahinter steht frei der Spieltisch. Einige Pfeifen des Pedalregisters Subbass stehen in den beiden seitlichen Pfeifentürmen. Neben der Manualklaviatur sind im Spieltisch links und rechts jeweils drei Registerzüge eingebaut.

Disposition

Manual                     C – f³

Pedal                       C – d¹

Gedackt                           8’

Prinzipal                           4’

Nasat                           22/3

Flautino                            2’

Mixtur 3f.                       [1’]

Subbaß                          16’

Pedalkoppel

Bildergalerie

Literatur

Fritz Schild, Orgelatlas der historischen und modernen Orgeln im Gebiet der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Oldenburg, Wilhelmshaven 2008, Nr. 69

Gabriel Isenberg, Orgellandschaft Dammer Berge, Damme 2011, S. 34-36

© Gabriel Isenberg | 2011

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