Ennest

Katholische Kirche Sankt Margaretha

Margaretastraße • D-57439 Attendorn

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Kirche

Im Jahr 1506 wird im Zehntregister des St.-Georg-Stiftes zu Köln erstmals die Kirche „Sent Margreyt to Ennest“ erwähnt. Nachfolgebau der damaligen Ennester Kapelle ist die heutige, am 7. November 1915 geweihte Kirche nach Plänen von Franz Schneider. Viele der spätbarocken Einrichtungsgegenstäde stammen aus der Aegidiuskirche in Hersel. Renovierungen erfolgten in den 1950er Jahren und 1985-87. In den Jahren 2009/10 fand die letzte Renovierung der Kirche statt.

Orgel

Über Orgelinstrumente aus früherer Zeit ist nichts bekannt. Die heutige Orgel wurde 1950 von der Orgelbauwerkstatt Gebr. Stockmann aus Werl erbaut und am 17. September 1950 eingeweiht. Das 1070 Pfeifen umfassende Instrument hatte 15 Register auf zwei Manualen und Pedal bei elektropneumatischen Kegelladen. Später änderte und erweiterte man die Disposition. Im Rahmen der Kirchenrenovierung 2009/10 führte die Erbauerfirma eine Renovierung durch, nach der das instandgesetzte Instrument am 28. November 2010 wiedereingeweiht wurde.

Die Orgel ist in den mittleren Gewölbebogen der Westempore gebaut. Rechts vor dem Orgelgehäuse ist der freistehende Spieltisch aufgestellt. Die Register werden über Kippschalter oberhalb der Manuale eingeschaltet. Für die Spielhilfen sind Druckknöpfe unter dem ersten Manual angebracht. Für die Fußbedienung ist die Crescendowalze vorhanden, sowie zusätzlich zur Handschaltung ein Tutti-Tritt. Der Schwellertritt ist ebenso wie die zugehörige Anzeige im Spieltisch ohne Funktion.

Während die Orgel sich optisch schön in den Kirchenraum einpasst, vermögen ihre klanglichen Qualitäten größtenteils nicht zu überzeugen.

Disposition

I. Hauptwerk           C – g³

II. Positiv                  C – g³

Pedal                        C – f¹

10 Principal                      8’

11 Rohrflöte                     8’

12 Octav                          4’

13 Gemshorn                   4’

14 Mixtur 3-4fach

15 Trompete                    8’

16 Salicional                    8’

17 Liebl. Gedackt             8’

18 Prinzipal                      4’

19 Blockflöte                    4’

19a Quinte ab c¹          22/3

20 Nachthorn                   2’

21 Cymbel                        2’

Tremolo

6 Subbass                     16’

7 Zartbass [WA]            16’

8 Octavbass                    8’

9 Choralbass                   4’

 

Koppeln

Spielhilfen

1 II/I                           4 Superk. II/I

2 I/Ped.                      5 Subk. II/I

3 II/Ped.

Freie Kombination - Fest Kombinationen: Piano, MF, F., Tutti, Auslöser   - Crescendowalze + Absteller - Zungen ab

Bildergalerie

© Gabriel Isenberg | 2011

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