Handorf-Langenberg

Katholische Kirche Sankt Barbara

Steinfelder Damm • D-49451 Holdorf

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Kirche

Die St.-Barbara-Kirche zwischen der Bauernschaft Handorf und der Bergarbeitersiedlung Langenberg wurde am 23. Mai 1963 eröffnet. Der Dammer Architekt Hans Büld entwarf den modernen weiten Backsteinbau. Die Konsekration fand erst am 4. Juli 1971 statt. 1988 wurde die Kirche renoviert.

Orgel

Im Jahr 1969 stellte der Langenberger Organist Walter Richter eine kleine Orgel auf, die er aus Altbeständen der Holdorfer Orgel (→ Nr. 407) selbst zusammenbaute. Wenige Jahre später wurde ein Elektronium angeschafft, das zunächst auf der Empore stand und dann unten in der Nähe des Altarraumes Aufstellung fand.

1995 erhielt die St.-Barbara-Kirche die gebrauchte Orgel aus St. Josef in Lohne. Der Orgelbauer Christian Lobback stellte das 1985 von Orgelbau Alfred Führer (Wilhelmshaven) in Lohne erbaute Instrument in Handorf-Langenberg auf.

Martin Cladders (Badbergen) reparierte die Orgel 1999; 2003 wurde sich durch Orgelbau Führer gereinigt und nachintoniert.

Das Orgelgehäuse ist asymmetrisch aufgeteilt: das rechte größte Pfeifenfeld mit etwas vorgesetztem Orgelfuß beherbergt das Pedalwerk. Hinter den drei kleineren Pfeifenfeldern auf der linken Seite steht das Hauptwerk. Die Gehäuseteile sind im Innern allerdings nicht voneinander getrennt. Unter dem Hauptwerk ist die Spielanlage eingebaut. Das Rückpositiv mit ebenfalls drei Pfeifenfeldern steht in der Emporenbrüstung. Architektonisch prägendes Merkmal sind die Linien der oberen Gehäuseabschlüsse und der Labienverläufe.

In der Spielanlage befinden sich die Registerzüge an beiden Seiten. Die Koppeln sind über Hakentritte zu schalten. Das Hauptwerk ist mit dem Obermanual verbunden.

Disposition

I. Rückpositiv         C – g³

II. Hauptwerk          C – g³

Pedal                        C – f¹

Violflöte                           8’

Gedackt                           8’

Prinzipal                           4’

Blockflöte                         4’

Flachflöte                         2’

Quinte                          11/3

Scharff 3f.                   [2/3’]

Krummhorn                      8’

Quintade                        16’

Prinzipal                           8’

Rohrflöte                          8’

Oktave                             4’

Quinte                          22/3

Oktav                               2’

Mixtur 4-5f.                [11/3’]

Trompete                         8’

RP an HW

Subbaß                          16’

Prinzipalbaß                     8’

Pommer                            8’

Choralbaß                        4’

Rauschpfeife 3f.           [2’]

Posaune                        16’

HW an Ped.

RP an Ped.

Bildergalerie

Literatur

Gabriel Isenberg, Orgellandschaft Dammer Berge, Damme 2011, S. 32

© Gabriel Isenberg | 2011

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