Kreuztal

Kath. Kirche St. Johannes Bapt.

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D-57223 Kreuztal | Pfarrstraße | Karte

Kirche

1904 wurde mit dem Bau der Johannes-Kirche in Kreuztal begonnen. Architekten waren die Herren Bierig und Plassmann. Diese Kirche wurde in den Jahren 1954/55 derart erweitert, dass von dem alten Bau nur noch der untere Teil des Turmes und der jetzige Eingang stehen blieben. Den Neubau plante der Architekt Theodor Pluschka. Im Jahr 1990 wurde die Kirche komplett renoviert.

 

Interimsorgel

Im Zuge der Kirchenrenovierung 1990 wurde der Paderborner Domorganist Helmut Peters mit einer Beurteilung der alten Orgel aus der Werkstatt Gebr. Stockmann (Werl) beauftragt. Nach seinem Urteil war das Instrument abbruchreif. Daraufhin wurde die Orgel voreilig abge-rissen, ohne an konkrete Maßnahmen für einen Neubau zu denken, so dass schließlich kein Geld für ein neues Instrument mehr da war.

Als Behelf wurde im April 1992 von der Firma Stockmann diese kleine Leihorgel aufgestellt, die vermutlich aus den 1960er Jahren stammte (monatliche Leihgebühr anfänglich 80 DM). Das Pfeifenwerk für die Manualregister war in einem einfachen Gehäusekasten in chromatischer Anordnung aufgestellt. Die ursprünglich vorhandenen Türen zum Verschließen des Gehäuses waren nicht mehr vorhanden. Die Pfeifen des Pedalregisters, das ständig eingeschaltet blieb, standen frei hinter dem Gehäuse. Um trotz der wenigen Register noch eine gewisse Vielfalt erreichen zu können, waren die Manualregister für die obere und untere Hälfte der Klaviatur getrennt einschaltbar (Teilung bei hº/c¹). Die Züge waren links und rechts neben der Klaviatur angebracht. Die Orgel war mit mechanischen Schleifladen gebaut.

Mit zahlreichen Sammelaktionen und Bettelbriefen kam in den Folgejahren so viel Geld zusammen, dass der Kirchenvorstand Anfang 1995 beschloss, den Neubau einer Orgel in Angriff zu nehmen. Mit der Auftragsvergabe wurde die Interimsorgel 1997 entfernt und durch ein Elektronium ersetzt. Es sollte noch bis 2000 dauern, bis die neue große Orgel aus der Westfälischen Orgelbauwerkstatt Siegfried Sauer (Höxter-Ottbergen) eingeweiht werden konnte.

Disposition

MANUAL | C–g³

Gedeckt 8' B/D

Rohrflöte 4' B/D

Oktav 2' B/D

Mixtur 2-3f. 1 1/3' B/D

PEDAL | C–d¹

Subbaß 16' [ohne Zug]

fest ans Manual gekoppelt


SYSTEM | Schleiflade, mechanische Spiel- und Registertraktur

Bildergalerie

© Gabriel Isenberg | 1996, 2005

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