Harkebrügge, St. Marien

Orgel von Siegfried Sauer (Höxter-Ottbergen), 1990.

© Gabriel Isenberg, 18.10.2022
© Gabriel Isenberg, 18.10.2022

In der neugotischen Kirche von 1861 (Architekt: Johann Bernhard Hensen, Sögel) errichtete J. B. Kröger & Söhne aus Goldenstedt 1867 eine Orgel mit 13 Registern auf zwei Manualen und Pedal, die 1899 auf eine neue Westempore versetzt wurde.

Im 90-Grad-Winkel zur alten Kirche entstand 1959/60 ein Erweiterungsbau, in dem zunächst eine Kleinorgel von der Fa. Führer aus Wilhelmshaven Verwendung fand, bevor 1965 ein Elektronium der Fa. Weiss (Spaichingen) angeschafft wurde.

1990 erhielt die Kirche ihre heutige Orgel, sie steht auf einer leicht erhöhten Empore im alten, neugotischen Teil der Kirche und ist ein Werk von Siegfried Sauer (Höxter-Ottbergen) aus dem Jahr 1990. Die Disposition entwarf Peter Maria Löhmann, die Weihe fand am 1. April 1990 statt.

2015 fand eine Reinigung und Schimmelbeseitigung durch Willehard Schomberg (Friesoythe-Kamperfehn) statt. Aktuell (2022) ist eine Überholung der Registermotoren geplant.

Am Spieltisch klingt die Orgel sehr direkt, doch je weiter man sich im neuen Kirchenschiff in Richtung Altarraum bewegt, umso edler füllt die Orgel den großen Raum. Die Register haben eine charakteristische Färbung und mischen sich gut.

I. HAUPTWERK | C–g³

Bordun 16'

Prinzipal 8'

Rohrflöte 8'

Oktave 4'

Blockflöte 4'

Quinte 2 2/3'

Oktave 2'

Mixtur 5f. 2'

Zimbel 3f. 1/2'

Trompete 8'

Tremulant

Koppel II–I

II. SCHWELLWERK | C–g³

Gedackt 8'

Quintatön 8'

Salicional 8'

Prinzipal 4'

Traversflöte 4'

Nasat 2 2/3'

Schwiegel 2'

Terz 1 3/5'

Quinte 1 1/3'

Scharff 4f. 1'

Dulcian 8'

Tremulant

PEDAL | C–f¹

Subbaß 16'

Oktave 8'

Gedacktbaß 8'

Choralbaß 4'

Schwiegel 2'

Hintersatz 3f. 2 2/3' + 2' + 1'

Posaune 16'

Clairon 4'

Koppel II–P

Koppel I–P


64-facher Setzer (Heuss) mit Sequenzern (abschließbar).

Schleiflade mit mechanischer Spieltraktur und elektrischer Registertraktur.

Inhalte von Google Maps werden aufgrund deiner aktuellen Cookie-Einstellungen nicht angezeigt. Klicke auf die Cookie-Richtlinie (Funktionell), um den Cookie-Richtlinien von Google Maps zuzustimmen und den Inhalt anzusehen. Mehr dazu erfährst du in der Google Maps Datenschutzerklärung.

D-26676 Barßel - Harkebrügge, Dorfstraße 30

Diese Orgel habe ich zum ersten Mal am 21.02.2020 gespielt.

Quellen und Literatur: BMO Vechta, Akten Orgelsachberatung | Fritz Schild: Orgelatlas der historischen und modernen Orgeln im Gebiet der Kath. Kirche im Oldenburger Land (unveröff.) | Frdl. Mitteilung Willehard Schomberg | Eigener Befund.

© Gabriel Isenberg | Letzte Änderung: 18.10.2022.

A

B

C

D

E

F

G

H

I

J

K

L

M

N

O

P

Q

R

S

T

U

V

W

X

Y

Z

++