Kreuztal

Ev. Dietrich-Bonhoeffer-Haus

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D-57223 Kreuztal | Leipziger Straße | Karte

Kirche

Im Kreuztaler Norden wurde 1968 die Fritz-Erler-Siedlung gegründet. Damit ergab sich bald die Notwendigkeit eines eigenen Gemeindezentrums in der Siedlung. So entschloss sich die ev. Gemeinde Kreuztal zum Bau des Dietrich-Bonhoeffer-Hauses, das im Januar 1977 nach Plänen des Architekten Helmut Blöcher (Kreuztal-Eichen) eingeweiht werden konnte.

 

Orgel

Die Orgel des Bonhoeffer-Hauses steht seit 1993 an ihrem jetzigen Platz.
Um 1988 baute die Franz Heissler GmbH aus Bad Mergentheim-Markelsheim eine Kleinserie von Orgeln, die auch für den Hausgebrauch konzipiert waren. Orgelbaumeister Hans Peter Mebold (Siegen) vermittelte eines dieser Instrumente an die Gemeinde des Bonhoeffer-Hauses, nachdem diese als Interimsorgel von 1988 bis 1991 in St. Joseph Weidenau aufgestellt gewesen war.
Die gesamte Orgel steht auf einem Podest. Das Gehäuse ist in der Front in fünf Felder symmetrisch gegliedert, dahinter befindet sich das Pfeifenwerk des Manualwerks. Die Pedalpfeifen stehen frei hinter dem Gehäuse. Durch Wechselschleifen können die auf Zwillingsladen stehenden Register wahlweise von beiden Manualen angespielt werden. Die Registerzüge sind links neben den Manualen angeordnet; bei halb herausgezogenem Zug erklingt das Register auf dem 2. Manual, ganz herausgezogen auf dem 1. Manual.
Über dem in Radialform angelegten Pedal befinden sich links zwei Hakentritte für die Pedalregister (Registername und Fußtonzahl auf Schildchen über dem Tritt angegeben, die Registertritte sind nochmals mit der Fußtonzahl bezeichnet), und rechts sind die Koppeln (ebenfalls Hakentritte).

Disposition

I. GRAND ORGUE | C–g³

Flûte à cheminée 8'

Bourdon 8'

Flûte ouverte 4'

Praestant 4'

Nasard 2 2/3'

Flûte de bois 2'

Tierce 1 3/5'

Cymbale 3f.

Koppel II-I

II. POSITIF | C–g³

Flûte à cheminée 8'

Bourdon 8'

Flûte ouverte 4'

Praestant 4'

Nasard 2 2/3'

Flûte de bois 2'

Tierce 1 3/5'

Cymbale 3f.

PÉDALE | C–g¹

Soubasse 16'

Bourdon 8'

Koppel II-P

Koppel I-P


SYSTEM | Zwillingslade mit Wechselschleifen, mechanische Spiel- und Registertraktur

Bildergalerie

© Gabriel Isenberg | 1996, 2005

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