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Osterfeine

Kath. Kirche St. Mariä Himmelfahrt

Kirchstraße • D-49401 Damme

Kirche

Die Konsekration der Kirche St. Mariä Himmelfahrt in Damme-Osterfeine fand nach vierjähriger Bauzeit am 2. Oktober 1865 statt. Der neugotische Backsteinbau wurde nach den Plänen des Architekten Johann Bernhard Hensen aus Sögel errichtet. Renovierungen erfolgten in den Jahren 1970/71 und zu Beginnd der 1990er Jahre.

 

Orgel

Im Herbst 1870 wurde die erste Orgel in Osterfeine eingeweiht. Diese mechanische Schleifladen-Orgel stammte aus der Werkstatt des Orgelbauers Johann Bernhard Kröger (Goldenstedt) und hatte 15 Register auf zwei Manualen und Pedal. 1931 führte die Münsteraner Orgelbaufirma Fleiter einen Umbau der funktionsuntüchtigen Kröger-Orgel durch, wobei die Disposition auf 20 Register erweitert und die Trakturen pneumatisch gebaut wurden.

Beim Orgelneubau 1981/82 wurden fast alle Register der Vorgängerorgeln wiederverwendet. Die Disposition zählt nun 21 Register auf zwei Manualen und Pedal bei wieder rein mechanischen Trakturen und Schleifladen.

Im Obergehäuse mit dem sichtbaren Pfeifenprospekt stehen die Register von Haupt- und Pedalwerk. Das Brustschwellwerk steht im Untergehäuse etwa zwei Meter nach hinten zurückversetzt. Der Spieltisch steht frei mittig auf der Empore. Die Registerzüge sind links und rechts in die Spieltischfront eingebaut. Die Koppeln werden über Hakentritte geschaltet.

Disposition

I. Hauptwerk           C – g³

II. Brustschwellw. C – g³

Pedal                        C – f¹

1 Bordun                        16’

2 Prinzipal                        8’

3 Viola di Gamba              8’

4 Salicional                       8’

5 Hohlflöte                        8’

6 Oktave                          4’

7 Prinzipal                        2’

8 Mixtur III                         2’

9 Trompete                       8’

II-I

14 Geigenprinzipal          8’

15 Aeoline                       8’

16 Liebl. Gedackt            8’

17 Flaute dolce                4’

18 Gemshorn              22/3

19 Waldflöte                    2’

20 Terz                        13/5

21 Oboe                          8’

22 Tremulant

10 Subbaß                     16’

11 Cello                            8’

12 Piffaro                  4’ + 2’

13 Liebl. Posaune          16’

II-Ped.

I-Ped.

Bildergalerie

© Gabriel Isenberg | 2009

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