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Drolshagen

Kath. Kirche St. Clemens (Basilika)

D-57489 Drolshagen | Kirchplatz | Karte

Kirche

10./11. Jhd. | Bau der Kirche.

1235 | Gründung des Zisterzienserinnenklosters und Erweiterung der Kirche, Nutzung als Pfarr- und Klosterkirche (bis 1772).

1491 | Anbau des Wehrturms.

1874 | Neuer Turmhelm.

1962–65 | Moderner Anbau an der Südseite (dort eine weitere Orgel).

2016/18 | Restaurierung der romanischen Basilika.

 

Vorgängerinstrumente

1660/63 | Orgelneubau auf der Nonnenempore.

1754 | Aufstellung einer zweiten Orgel durch die Pfarrgemeinde.

1778 | Übertragung der Orgel von der Nonnenempore in die neue Klosterkirche.

1787/88 | Orgelneubau durch die Brüder Johann Gerhard und Johann Christian Kleine (Freckhausen) mit I+P/21.

1868 | Umbau durch Adolph Rieschick (Attendorn), nun II+P/20.

1928 | Orgelneubau im barocken Gehäuse durch Johannes Speith (Rietberg) mit II+P/27.

1987 | Orgelneubau im barocken Gehäuse durch Gebr. Stockmann (Werl) mit II+P/18 (Verwendung von vorhandenem Pfeifenmaterial).

 

Orgel

2018 | Orgelneubau durch die Fa. Orgelbau Eisenbarth (Passau) mit II+P/31 (Verwendung von vorhandenem Pfeifenmaterial).

Disposition

I. HAUPTWERK | C–g³

Principal 8'
Hohlflöte 8'
Gedeckt 8'
Octave 4'
Gemshorn 4'
Quinte 2 2/3'
Octave 2'
Flöte 2'
Mixtur 4f. 1 1/3'
Trompete 8'
Clarino 4'
Glockenspiel
Koppel Sub I
Koppel II–I
Koppel Sub II–I

II. SCHWELLWERK | C–g³

Suavial 8'
Rohrflöte 8'
Gamba 8'
Vox coelestis ab c° 8'
Principal 4'
Flöte 4'
Nasat 2 2/3'
Waldflöte 2'
Terz 1 3/5'
Quint 1 1/3'
Sifflöte 1'
Oboe 8'
Tremolo
Koppel Sub II

PEDAL | C–f¹

Principalbass 16'
Subbass 16'
Offenbass 8'
Gedecktbass 8'
Choralbass 4'
Fagott 16'
Trompete 8'
Koppel II–P
Koppel I–P


SPIELHILFEN | Setzeranlage mit 10000 Kombinationen, davon 3000 mit Schlüsselschalter sperrbar, Touchscreen, MIDI.

SYSTEM | Mechanische Schleiflade mit elektrischer Registertraktur.

Bildergalerie

Diese Orgel habe ich erstmals am 30.09.2018 zur Vorbereitung auf ein Konzert wenige Tage später gespielt.

Quellen und Literatur: Gabriel Isenberg: Orgellandschaft im Wandel (Teil 1): Orgelinventar des Kreises Olpe von den Anfängen bis 1945, in: Westfalen. Hefte für Geschichte, Kunst und Volkskunde, Bd. 97 (2019), S. 96–101; Akten im Pfarrarchiv St. Clemens Drolshagen.

 

© Gabriel Isenberg | Letzte Änderung: 28.06.2021.

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