Mainz

Hoher Dom St. Martin

Orgel: Orgelbau Goll (Luzern), 2021Rieger Orgelbau (Schwarzach), 2022.


© Gabriel Isenberg, 30.09.2025
© Gabriel Isenberg, 30.09.2025

Neben Worms und Speyer zählt der Mainzer Dom St. Martin zu den drei rheinischen Kaiserdomen – sie gelten als Höhepunkt der deutschen Romanik. Der Dom hat im Laufe der Jahrhunderte sein Gesicht immer wieder geändert.

Sein Bau geht auf Erzbischof Willigis zurück, der um 975 den Grundstein für einen monumentalen Dom legte, der in seiner Bedeutung an Alt-St. Peter in Rom anknüpfen sollte. Am Tag der geplanten Weihe im Jahr 1009 wurde der Bau durch einen Brand schwer zerstört, doch bereits unter Willigis’ Nachfolgern begann der Wiederaufbau. Die feierliche Weihe erfolgte schließlich 1036. In den folgenden Jahrhunderten wurde der Dom mehrfach umgestaltet: romanische Neubauten nach Bränden im 12. Jahrhundert, gotische Ergänzungen ab dem 13. Jahrhundert sowie barocke und klassizistische Veränderungen prägten das Bauwerk. Nach schweren Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg, insbesondere durch Bombenangriffe 1942, wurde der Dom bis in die 1970er-Jahre hinein umfassend restauriert und neu ausgestattet.

Mit dem Dom ist seit frühester Zeit auch eine reiche Orgeltradition verbunden. Bereits mit der Errichtung der beiden Lettner Mitte des 13. Jahrhunderts dürften im Dom die ersten Orgeln im Einsatz gewesen sein, um die Liturgie an den verschiedenen Standorten zu begleiten – im Westchor für das Domstift, im Ostchor für die Dompfarrei. Die erste urkundliche Erwähnung einer Orgel stammt aus dem Jahr 1334; 1390 wird erstmals ein Organist genannt. 1468 ist eine auf dem Lettner des Ostchors aufgestellte Orgel belegt, die der Chorbegleitung diente. Vermutlich errichtete dort 1490 Meister Hans Tugy aus Basel ein neues Instrument.

In den Jahren 1501/02 erhielt der Dom eine große neue Langschifforgel an der Nordwand gegenüber der Kanzel. Auch diese Schwalbennestorgel wird Hans Tugy zugeschrieben. 1545/46 wurden die drei vorhandenen Orgeln – auf Ost- und Westlettner sowie im Langschiff – grundlegend renoviert; 1547 baute Steffan Lilienpaum eine neue Orgel auf dem Westlettner. Die Langschifforgel wurde 1560 durch einen Neubau des Kölner Orgelbauers Veit ten Bent ersetzt. Dieses Instrument blieb bis 1793 erhalten; sein Aussehen ist auf einer Zeichnung von 1743 überliefert.

Mit dem Abriss der beiden Lettner 1682/83 wurden auch die beiden dort aufgestellten Orgeln beseitigt. Stattdessen entstanden im Westchor zwei seitliche Chorbühnen (Choretten). Auf der nördlichen errichtete der „Domkapitelsche Orgelmacher“ Johann Jakob Daum 1701/02 ein neues Instrument mit 34 Registern auf drei Manualen und Pedal. Nach seinem Stifter Johann Ludwig Cüntzer wurde es als „Cüntzersche Orgel“ bekannt.

In den folgenden knapp zweihundert Jahren gab es im Dom keine Orgelneubauten; die vorhandenen Instrumente wurden von den jeweiligen „Domkapitelschen Orgelmachern“ gewartet, gestimmt und instandgehalten. Bei der Beschießung der französisch besetzten Stadt Mainz durch preußische Truppen im Jahr 1793 geriet auch der Dom in Brand: Ostchor und Langhaus wurden zerstört, unt mit ihnen die Langschifforgel. Auch die „Cüntzersche Orgel“ im Westchor scheint dabei Schaden genommen zu haben. Sie wurde 1794/95 von Franz Xaver Ripple abgebaut und eingelagert; stattdessen lieferte er eine kleine Interimsorgel zur Begleitung der Gottesdienste im Westchor. Nach dem Wiederaufbau des Doms stellte Ripple die „Cüntzersche Orgel“ 1804 in renovierter Form erneut auf der Nordchorette im Westchor auf.

Im Zuge der Säkularisation und der liturgischen Neuordnung zu Beginn des 19. Jahrhunderts hatte der Dom an musikalischer Bedeutung verloren, was sich auch in der Pflege der Orgeln widerspiegelte. Der aus Westfalen stammende Orgelbauer Bernhard Dreymann, der sich 1821 in Mainz niederließ, übernahm fortan die Betreuung der Orgel auf der Nordchorette. Seine Pläne zur grundlegenden Verbesserung der Orgelsituation konnten jedoch nicht realisiert werden.

Nach umfangreichen Restaurierungsarbeiten am Dom in den 1860er-Jahren – während derer eine kleine Interimsorgel von Hermann Dreymann zum Einsatz kam – wurde 1867 eine neue Domorgel von Johann Georg Finkenauer und Philipp Embach erbaut, die die Dreymannsche Werkstatt übernommen hatten. Das im Westchor südlich des Chorgestühls aufgestellte Instrument besaß lediglich zehn Register und war ausschließlich für die Begleitung des Choralgesangs konzipiert. 1899 ergänzte der Würzburger Orgelbauer Martin Joseph Schlimbach die Orgel um ein weiteres Manualwerk. Die Nordchoretten-Orgel wurde 1920 von Michael Körfer (Sobernheim) mit fünf neuen Zungenregistern ausgestattet.

Während der umfassenden Domrsanierung in den Jahren 1924 bis 1927 wurde die Orgelfrage erneut intensiv diskutiert. Beide vorhandenen Instrumente erlitten während der Arbeiten jedoch so schwere Schäden, dass sie abgebrochen werden mussten. Damit war der Weg für einen großen Orgelneubau frei. Dieser wurde 1928/29 von der Bonner Orgelbauwerkstatt Johannes Klais ausgeführt und umfasste 75 Register auf vier Manualen und Pedal bei elektropneumatischen Kegelladen. Ein Teilbau war bereits im Herbst 1928 fertiggestellt, die endgültige Abnahme erfolgte am 13. August 1929. Auf Vorgabe des Hessischen Landesamts für Denkmalpflege wurde die Orgel unsichtbar hinter dem Chorgestühl im Westchor platziert, um den romanischen Kirchenraum nicht optisch zu beeinträchtigen. Akustisch erwies sich dieser Standort jedoch als problematisch, da auch von dort aus der gesamte Kirchenraum nicht ausreichend beschallt werden konnte – ein Umstand, auf den auch die Firma Klais bereits im Vorfeld nachdrücklich hingewiesen hatte.

Langfristig erwies sich daher eine Weiterentwicklung der Orgelsituation als unumgänglich, auch wenn die Klais-Orgel den Zweiten Weltkrieg nahezu unbeschadet überstanden hatte. Anfang 1960 entschied das Domkapitel, für eine aus mehreren Teilinstrumenten bestehende Orgelanlage Angebote verschiedener Orgelbaufirmen einzuholen. Den Auftrag erhielt im Mai 1960 die Lübecker Werkstatt Emanuel Kemper & Sohn. Die Klais-Orgel von 1929 wurde in das neue Konzept integriert und aufgeteilt; so entstand eine der größten Orgelanlagen Deutschlands mit insgesamt 114 Registern (7986 Pfeifen), spielbar von einem sechsmannualigen Generalspieltisch auf der Südchorette. Die einzelnen Werke wurden – nicht zuletzt aus denkmalpflegerischen Gründen – auf sieben Standorte im Dom verteilt und möglichst unauffällig in den Kirchenraum integriert. Der Entwurf orientierte sich sowohl am damaligen Standort des Domchors auf der Nordchorette als auch an den gestiegenen Anforderungen an die Führung des Gemeindegesangs, was insbesondere zur Errichtung der Ostchororgel führte. Diese Entwicklung hing mit den liturgischen Veränderungen zusammen: Die bis in die 1960er-Jahre vorherrschende Messform des lateinischen Hochamts sah in der Regel keinen Gemeindegesang vor, sondern beschränkte sich auf Gregorianik und Vokalpolyphonie. Nach mehreren Verzögerungen konnte das Orgelprojekt im Januar 1966 abgeschlossen werden.

Doch schon bald, bereits in den 1970er-Jahren, zeigten sich gravierende technische und akustische Probleme der komplexen Anlage, in der die Teilwerke teilweise bis zu 100 Meter entfernt waren und zuletzt zehn Kilometer Kabeln verbunden werden mussten; hinzu kamen die permanenten Echoeffekte und ein entsprechend diffuses Klangbild. 2014 musste schließlich ein Großteil der Orgel stillgelegt werden. Auch die beeindruckende Erscheinung des monumentalen Generalspieltischs sowie die 2003 anlässlich des 20-jährigen Bischofsjubiläums von Karl Lehmann in der Glöcknerstube des nördlichen Querhauses installierte „Kardinalstrompete“ konnten über die grundlegenden Mängel der Anlage nicht hinwegtäuschen.

Schon in den 1980er-Jahren hatte es erste Überlegungen zu einer Neukonzeption der Orgelanlage gegeben. 2012 wurden schließlich acht Orgelbauwerkstätten eingeladen, Entwürfe vorzulegen, die einen Ersatz der Kemper-Bestandteile bei gleichzeitiger Beibehaltung der Klais-Orgel von 1929 vorsahen. Den Zuschlag erhielt die Bietergemeinschaft der Orgelbaubetriebe Goll (Luzern) und Rieger (Schwarzach). Vorgesehen ist eine dreiteilige Orgelanlage, die durch ihre Positionen im Westchor, in der Mitte des Doms und im Ostchor den gesamten Kirchenraum klanglich erschließen kann. Alle drei Instrumente sind eigenständig konzipiert und setzen jeweils unterschiedliche stilistische Schwerpunkte.

Als erstes Teilwerk wurde 2021 die Orgel an der Marienkapelle östlich des Marktportals fertiggestellt, erbaut von der Orgelbauwerkstatt Goll. Das klassisch ausgerichtete Instrument steht auf einer im Gewölbe verankerten Stahlplattform oberhalb eines neu errichteten Windfangs am Markteingang und besitzt einen Prospekt aus satinierten Metallpfeifen. Es verfügt über 48 Register auf vier Manualwerken und Pedal sowie über einen eigenen mechanischen Spieltisch mit vier Manualen, von dem aus auch die übrigen Werke der Anlage angespielt werden können. Als verbindendes Element zwischen den nahezu 100 Meter auseinanderliegenden weiteren Teilwerken konzipiert, übernimmt diese Orgel maßgeblich die Begleitung des Gemeindegesangs. Ihre Einweihung erfolgte am 19. September 2021.

Die neue Ostchor-Orgel, erbaut von der Orgelbauwerkstatt Rieger, wurde am Standort der 2021 abgebauten Kemper-Orgel errichtet und am 21. August 2022 eingeweiht. Mit 93 Registern auf vier Manualwerken und Pedal ist sie das größte Teilinstrument der neuen Anlage und im französisch-romantischen Stil disponiert. Der viermanualige Spieltisch befindet sich ebenerdig im Ostchor.

Als letztes Teilwerk soll die Westchor-Orgel fertiggestellt werden, die in erster Linie der Begleitung der im Westchor aufgeführten Kirchenmusik mit Chören, Bläsern und Orchester dienen wird. Sie orientiert sich im Wesentlichen an der Klais-Orgel von 1929, von der 48 Register wiederverwendet und weitere neun Register stilistisch entsprechend rekonstruiert werden.

Ein wesentliches Merkmal der neuen Anlage ist – neben der hohen technischen und klanglichen Qualität der einzelnen Instrumente – die Klangsynchronisation auf eine definierte Publikumsposition. Durch elektronische Steuerung können die Teilwerke mit unterschiedlichen Verzögerungen angespielt werden, sodass der Klang aller Orgeln an einem gewählten Punkt im Kirchenraum zeitgleich eintrifft. Dieses weltweit einmalige System hat sich in der Praxis bereits als außerordentlich wirkungsvoll erwiesen: Erstmals in seiner Geschichte kann der weitläufige Raum des Mainzer Doms vollständig, präzise und zugleich plastisch mit Orgelklang erfüllt werden.

Hauptorgel im Ostchor (Rieger 2022)

GRAND ORGUE | C–c⁴

Montre 16'
Violon 16'
Montre 8'
Viole de Gambe 8'
Flûte harm. 8'
Cor de chamois 8'
Grosse Quinte 5 1/3'
Prestant 4'
Salicional 4'
Quinte 2 2/3'
Doublette 2'
Cornet [5f.] 8'
Grande Fourniture [5–6f.] 2'
Cymbale [3–4f.] 1'
Bombarde 16'
Trompette 8'
Clairon 4'

POSITIF EXPRESSIF | C–c⁴

Bourdon 16'
Principal 8'
Bourdon 8'
Salicional 8'
Unda maris 8'
Prestant 4'
Flûte 4'
Nazard 2 2/3'
Doublette 2'
Tierce 1 3/5'
Larigot 1 1/3'
Septième 1 1/7'
Piccolo 1'
Plein Jeu [4f.] 1 1/3'
Basson 16'
Euphone 8'
Cromorne 8'
Tremulant

RÉCIT EXPRESSIF | C–c⁴

Quintaton 16'
Diapason 8'
Flûte harm. 8'
Viole de Gambe 8'
Cor de nuit 8'
Éoline 8'
Voix céleste 8'
Flûte oct. 4'
Viole 4'
Nazard harm. 2 2/3'
Octavin 2'
Tierce harm. 1 3/5'
Fourniture [5f.] 1'
Bombarde 16'
Trompette harm. 8'
Clairon harm. 4'
Basson-Hautbois 8'
Voix humaine 8'

Tremulant

ORCHESTRE EXPR. | C–c⁴

Contre Viole 16'
I. Viol d'orch. 8'
II. Viol d'orch. 8'
III. Viol d'orch. 8'
Viole céleste 8'
Violine 4'
Harmonia aeth. [5f.] 2'
Clarinette 8'

Tremulant

SOLO EXPR. | C–c⁴

Diapason Stentor 8'

Octave Stentor 4'
Concert Flute 8'
Concert Flute 4'
Grand Cornet [7f.] 8'
French Horn 8'
Tuba sonora 8'


CHAMADES | C–c⁴

Tuba impérial 8'
Tuba imperial 4'
Trompette royale 16'
Trompette royale 8'
Trompette royale 4'
Trompette royale 2'

PERCUSSION | C–c⁴

Marimba

Chimes

PEDAL | C–g¹

Contre Violon 32'
Soubasse 32'
Contrebasse 16'
Violonbasse 16'
Montre 16' [Transm. aus G.O.]
Violon 16' [Transm. aus Orchestre]
Bourdon 16'
Quinte 10 2/3'
Principal 8'
Flûte 8'

 

Violoncelle 8'
Bourdon 8'
Tierce 6 2/5'
Flûte 4'
Contre Bombarde 32'
Bombarde 16'
Basson 16'
Trompette 8'
Basson 8'
Clairon 4' 


Marienorgel in der Mitte (Goll 2021)

HAUPTWERK | C–c⁴

Praestant 16'
Principal 8'
Gamba 8'
Rohrflöte 8'
Octave 4'
Gemshorn 4'
Großterz 3 1/5'
Quinte 2 2/3'
Superoctave 2'
Cornet [5f.] 8'
Mixtur [4–5f.] 1 1/3'
Fagott 16'
Trompete 8'

POSITIV (SW) | C–c⁴

Bourdon 16'
Salicional 8'

Gedackt 8'
Flauto amabile 8'
Principal 4'
Flauto dolce 4'
Sesquialtera [2f.] 2 2/3'
Flageolet 2'
Larigot 1 1/3'
Scharff [4f.] 1'
Dulcian 8'
Vox humana 8'
Tremulant

SCHWELLWERK | C–c⁴

Rohrflöte 16'
Holzgedackt 8'
Quintadena 8'
Traversflöte 8'
Fugara 4'
Rohrflöte 4'
Nasat 2 2/3'
Schweizerpfeife 2'
Terz 1 3/5'
Corona [4f.] 2'
Trompete 8'
Oboe 8'
Tremulant

PEDAL | C–g¹

Untersatz 32'
Principalbass 16'
Violone 16'
Subbass 16'
Octavbass 8'
Violoncello 8'
Choralbass 4'
Hintersatz [4f.] 2 2/3'
Posaunenbass 16'
Choraltrompete 8'
Klarine 4'

PERCUSSION | C–c⁴

Crotales

Zimbelstern


Chororgel im Westchor (Rieger, projektiert)

HAUPTWERK | C–c⁴

Principal 16'

Principal 8'

Offenflöte 8'

Schweizerpfeife 8'

Nachthorngedackt 8'

Dulciana 8'

Octave 4'

Nachthorn 4'

Quinte 2 2/3'

Superoctave 2'

Cornett [4–5f.] 8'

Mixtur [4–6f.] 2 2/3'

Cymbel [5f.] 1 1/3'

Bombarde 16'

Trompete 8'

Clairon 4'

POSITIV (SW) | C–c⁴

Quintadena 16'

Principal 8'

Hohlflöte 8'

Quintadena 8'

Spitzflöte 8'

Unda maris 8'

Praestant 4'

Rohrflöte 4'

Rauschquinte [2f.] 2 2/3'

Blockflöte 2'

Mixtur [5f.] 1 1/3'

Rankett 16'

Trompete 8'

Krummhorn 8'

Englischhorn 8'

Tremulant

SCHWELLWERK | C–c⁴

Bordun 16'
Principal 8'
Jubalflöte 8'
Lieblich Gedackt 8'
Salicional 8'
Vox coelestis 8'
Principal 4'
Querflöte 4'
Quintadena 4'
Sesquialter [2f.] 2 2/3'
Nachthorn 2'
Nasard 1 1/3'
Scharff [3–4f.] 1'
Dulcian 16'
Klarinette 8'
Oboe 8'
Tremulant

PEDAL | C–g¹

Untersatz 32'
Principal 16'
Subbass 16'
Quintbass 10 2/3'
Octavbass 8'
Flöte 8'
Gedackt 8'
Pedaloctave 4'
Rauschpfeife [4f.] 2 2/3'
Posaune 16'
Dulcian 16'
Trompete 8'
Schalmey 4'
Singend Cornett 2'

SOLO | C–c⁴

Domtrompete 8'


Floating Manuals, d. h. alle Manualregister können frei einem der Manuale sowie dem Pedal zugewiesen werden;

jeweils 16'- und 4'-Koppel, 8' ab, Pizzikato-Koppel.

KOPPELN: I/II, II/I, III/I, IV/I, III/II, IV/II, IV/III, I/P, II/P, III/P, IV/P; I/P Super, II/P Super, III/P Super, IV/P Super, IV/I Super, IV/I Alt, Ped/I Bass.

Geteiltes Pedal, 5 freie Koppeln.

Setzeranlage: 10 Benutzer mit je 1000 Kombinationen mit je 3 Inserts, Archiv für 500 Titel mit je 1000 Kombinationen mit je 3 Inserts, Sequenzschaltung, Kopierfunktion, Wiederholungsfunktion, automatische Pedalumschaltung.

4 Crescendi (frei einstellbar).

Dynamische und freie Schwelltrittbelegung.

Sostenuto, Sostenuto +

Werkabsteller, Generalabsteller, Einzelabsteller. Registerfessel. Transposition. MIDI-Anschluss.

Klangsynchronisation der Orgeln auf eine definierte Publikumsposition.

Blätterpiston für digitale Noten.

Schleifladen mit elektrischer Steuerung, in der Marienorgel mechanische Spieltraktur.


Quellen und Literatur: Daniel Beckmann / Birger Petersen, Klingende Dreifaltigkeit. Die neue Mainzer Domorgel, Regensburg 2023 ⋄ u.v.m.

Nr. 703 | Diese Orgel habe ich am 29.09.2025 besucht.
© Dr. Gabriel Isenberg | Letzte Änderung: 17.12.2025.