Diepholz

Evangelisch-lutherische Kirche Sankt Nicolai

Lange Straße • D-49356 Diepholz

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Kirche

Die Diepholzer Nicolai-Kirche wurde 1802-06 gebaut und ersetzte eine ältere, sehr baufällige an etwa gleicher Stelle. Der Turm ist ca. 32 Meter hoch und wurde erst 1818 entgültig fertiggestellt. Nach einem schweren Brand im Oktober 1976 musste das Innere der Kirche komplett saniert und umgebaut werden. Die letzte Renovierung erfolgte 2003.

Orgel

Die erste Nachricht über eine Orgel in St. Nicolai Diepholz datiert auf das Jahr 1655/56, als der Schnitger-Lehrer Berend Huß aus Glückstadt eine Orgel mit 16 Registern und zwei Manualen für Diepholz baute. Dieses Instrument wurde 1800 von Georg Heinrich Quellhorst nach Brockum übertragen. 1809 erhielt die neu erbaute Nicolai-Kirche eine neue Orgel von Johann Christoph Heeren. Dieses Instrument hatte mit einigen Veränderungen Bestand bis zum Kirchenbrand 1976, bei dem auch die Orgel zum größten Teil zerstört wurde.

Die heutige Orgel ist ein Werk der Orgelbauwerkstatt Karl Schuke (Berlin) aus dem Jahr 1980. Die Orgel ist im historischen Gehäuse von 1809 untergebracht und hat 30 Register. Im Herbst 2004 erfolgte eine gründliche Reinigung und Überholung.

Die Spielanlage ist in die Orgelfront integriert. Auf beiden Seiten sind die Registerzüge untereinander angeordnet. Die Koppelzüge müssen im gezogenen Zustand eingehakt werden. Der Zug mit der Beschriftung „Kalkant“ ist der Motor-Zug. Das Werk ist nach dem vollmechanischen Schleifladen-Prinzip gebaut.

Disposition

I. Hauptwerk           C – g³

II. Oberwerk           C – g³

Pedal                        C – f¹

11 Bordun                      16’

12 Principal                      8’

13 Gemshorn                   8’

14 Koppelflöte                 8’

15 Oktave                        4’

16 Gedacktflöte               4’

17 Nassat                    22/3

18 Oktave                        2’

19 Mixtur 4-6f.

20 Cornett 4-5f. ab gº

21 Trompete                    8’

22 Vox humana               8’

23 II/I

24 Gedackt                      8’

25 Quintadena                 8’

26 Principal                      4’

27 Rohrflöte                     4’

28 Waldflöte                    2’

29 Quinte                     11/3

30 Sifflöte                        1’

31 Sesquialtera 2f.

32 Scharff 4f.

33 Krummhorn                 8’

34 Tremulant I+II

1 Subbaß                       16’

2 Principal                        8’

3 Gedackt                        8’

4 Oktave                          4’

5 Hintersatz 4f.

6 Posaune                     16’

7 Trompete                      8’

8 Schalmei                       4’

9 II/P

10 I/P

Bildergalerie

© Gabriel Isenberg, 2010

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